Tipps gegen Schimmel im Blumentopf

Wahrscheinlich hat das jeder Hobbygärtner schon einmal erlebt und hat sich gefragt, woher das wohl kommen mag. Die Rede ist hier von Schimmel auf der Erde im Blumentopf. Der Schimmel kommt hier auch oft völlig überraschend. Vor zwei Tagen sahen der Blumentop und die Erde noch völlig normal aus und auf einmal ist plötzlich weißer Schimmel zu sehen. Gerade bei einem Blumentopf auf der Fensterbank sieht das nicht gerade sehr schön aus und auch der Pflanze geht es dadurch bald schlechter. Durch den Schimmel in der Blumenerde kann die Pflanze etliche Krankheiten erleiden und der Schimmel und seine Schimmelsporen sind auch für uns Menschen nicht gerade sehr gesund.

Warum entsteht eigentlich Schimmel im Blumentopf?

Pflanzen brauchen natürlich Pflege. Doch wenn man es zu gut mit der Pflege meint und das Ganze übertreibt, kann es zu einer Schimmelbildung im Blumentopf kommen. Viele Menschen übertreiben es hier meistens mit dem Gießen der Pflanzen. So manch einer gießt und gießt die Pflanzen, damit diese ja auch nicht vertrocknen können. Solche Menschen meinen es trotzdem nur gut mit der eigenen Pflanze. Doch gerade hier kann zu viel Wasser der Pflanze aber extrem Schaden zufügen. Der Schimmel ist in den meisten Fällen ein Indiz dafür, dass zu viel Wasser gegossen wurde und die Pflanze dadurch viel zu feucht war. Durch zu viel Wasser und Feuchtigkeit kann es aber nicht nur zu Schimmelbildung kommen. Hier können sich auch sogenannte Trauermücken einnisten in der Erde. Die zu feuchte Erde ist ein Paradies für diese Tierchen und diese legen in der zu feuchten Erde die Larven ab.

Wie kann man den Schimmel im Blumentopf vermeiden?

Wie im vorherigen Absatz beschrieben, liegt es meist an zu feuchter Erde. Daher darf eine Pflanze nur mit Bedacht gegossen werde. Das heißt, hier nur gießen, wenn es auch unbedingt nötig sein sollte. Leider weiß man aber nicht immer, wann nun der richtige Zeitpunkt zum Gießen überhaupt ist. Das ist aber gar nicht mal so schlimm, da man sich hier relativ einfach selber helfen kann. Das Wasser einfach in den Untersetzer geben und schon kann sich die Pflanze das benötigte Wasser sozusagen selber holen. Aber auch hier nicht übertreiben und den Untersetzer unter Wasser setzen. In den Untersetzer immer nur wenig Wasser einfüllen und dafür lieber regelmäßig dann etwas auffüllen. Gegen Schimmel im Blumentopf kann auch sogenannter Vogelsand helfen. Den Vogelsand einfach oben über die Blumenerde streuen und schon kann die Schimmelbildung und auch die Trauermücken vermieden werden.

Und wenn der Schimmel sich schon gebildet hat?

Wenn Schimmel im Blumentopf festgestellt werden sollte, diesen hier unbedingt direkt entfernen. Hierfür wäre es optimal, wenn die Pflanzen aus dem Blumentopf entnommen werden. Danach am besten in einen neuen Blumentopf mit frischer Blumenerde umpflanzen. Die mit Schimmel befallene Blumenerde darf auf keinen Fall wieder verwendet werden. Die Schimmelsporen können sich ansonsten neu ausbreiten und damit steht man wieder am Anfang. Der neue Topf sollte dann hier möglichst vorher einmal richtig ausgewaschen werden und auch die Wurzeln der Pflanze sollten mit frischem Wasser erst mal gereinigt werden. Wenn alles abgeschlossen ist und die Pflanze im Topf platz genommen hat, jetzt immer nur sehr sparsam die Pflanze gießen. Nur so kann die Bildung von neuem Schimmel vermieden werden.

Weitere Tipps gegen Schimmel im Blumentopf haben die Experten von zuhause.de, die zur Telekom gehören, übersichtlich zusammengestellt.