Natursteine für den Gartenbau – Was ist zu beachten?

Nicht nur wegen ihrer hochwertigen, zeitlosen Optik, sondern vor allem auch wegen ihrer Robustheit sind Natursteine in den letzten Jahren so beliebt im Gartenbau geworden. Dabei können sie in vielen Bereichen zum Einsatz kommen, wie beispielsweise auf Wegen, in Mauern oder auch als Deko-Element an Teichen oder Pools. Selbst als Sitzgelegenheit oder auch als Brunnen können sie fungieren. Naturstein hat viele Facetten! Dennoch gibt es einiges, worauf Sie bei der Auswahl der Natursteine achten sollten, um auch sicher die richtige Wahl zu treffen.

Natursteine im Garten in großer Vielfalt erleben

Insbesondere, wenn es um Bodenbeläge im Garten oder auf der Terrasse geht, muss Naturstein bestimmte Voraussetzungen erfüllen, damit man ihn verwenden kann. Vor allem die Frostbeständigkeit und die Rutschfestigkeit sind zwei Kriterien, welche unbedingt beachtet werden müssen. Heutzutage kann man aus einer riesigen Auswahl an Natursteinen wählen: Ganz egal, ob Sandstein, Quarzit, Kalkstein, Granit, Basalt, Schiefer oder Muschelkalk – jeder Stein hat ganz eigene Qualitäten oder auch Nachteile, über die man Bescheid wissen sollte.

Die Oberflächenbeschaffenheit eines eher rauen Sandsteins unterscheidet sich beispielsweise sehr von glattem Marmor – nicht jeder eignet sich somit automatisch für jeden Bereich im Garten oder auf einer Terrasse. Wer sich hier nicht sicher ist, zieht am besten einen Landschaftsarchitekten oder einen Gartenplaner zu Rate, der dabei hilft, die richtige Wahl zu treffen.

Worauf bei der Auswahl von Natursteinen geachtet werden muss

Man sollte vor dem Kauf von Natursteine für den Gartenbau wissen, dass sich nicht jede Variante automatisch auch für den Außenbereich eignet, nur weil man schon im Innenbereich davon überzeugt ist. Materialien, die im Freien zum Einsatz kommen, müssen somit vor allem den Witterungs- und Umwelteinflüssen trotzen.

Die konstante UV-Strahlung, gelegentlicher Frost und auch Wasser sind ein nicht ganz unwichtiges Thema. Bodenbeläge müssen zum Beispiel besonders rutschfest sein und sollten daher idealerweise über eine eher rauere Oberfläche verfügen – geschliffener Marmor lädt bei feuchtem Wetter gerade zu zum Ausrutschen ein und kann eine echte Gefahr darstellen.

Ebenfalls spielt die Wasseraufnahme eine Rolle: Manche Steine können im Laufe der Zeit vermosen und dann nicht mehr sonderlich ansehnlich wirken. Diese sind deutlich pflegeaufwändiger und daher nicht unbedingt die erste Wahl. Ein Beispiel: Sandstein könnte auf einer sonnenarmen Seite sehr schnell Moos ansetzen und für zusätzliche Arbeit bei der Gartenarbeit sorgen.

Auch hier ist es von Vorteil, sich vorher mit einem Experten zu beraten, der sich genau mit den Eigenschaften der einzelnen Natursteinarten auskennt und weiß, welchen man wo einsetzen sollte.

Terrassenplatten Verlegen – Naturstein Bruchstein

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