Verkrustungen in Töpfen und Pfannen lassen sich nicht vermeiden. - Foto: pixabay.com/Hans/CCO

Verkrustete Pfannen und Töpfe reinigen

Verkrustungen in Töpfen und Pfannen lassen sich nicht vermeiden und werden dennoch zu einem Ärgernis. Mit Spülmittel und der Handwäsche oder einem Spülgang in der Maschine lassen sich angebrannte Reste in Töpfen und Pfannen nicht entfernen. Ohne lästiges Schrubben erzielen Sie durch Hausmittel eine effektive Wirkung und haben die Sicherheit, dass Ihre Töpfe wieder glänzend und sauber in der Küche stehen. Hier erfahren Sie hilfreiche Tipps und Ratschläge, die Ihre Arbeit im Haushalt vereinfachen und die Zeit zur Säuberung von Verkrustungen im Kochgeschirr verkürzen.

Chemische Unterstützung oder Hausmittel?

Leicht angebrannte Speisereste können Sie ganz einfach aufweichen, in dem Sie die Pfanne direkt nach der Entnahme der Speisen mit einem Spülmittel-Wasser-Gemisch auf die noch heiße Herdplatte stellen und den Pfanneninhalt aufkochen. Nach 10 bis 20 Minuten können Sie die Rückstände einfach mit einem Lappen entfernen und das Kochgerät wie gewohnt ausspülen. Anders verhält es sich, wenn die Verschmutzungen hartnäckig und großflächig auf dem Topf- oder Pfannenboden verteilt sind.

Salz, Backpulver und Essig als Schmutzentferner in der Küche

Ein Esslöffel herkömmliches Kochsalz wird auf dem Pfannen- oder Topfboden verteilt und mit wenig heißem Wasser aufgegossen. Die Mischung benötigt eine Einwirkzeit zwischen 10 und 30 Minuten und lässt sich zusammen mit dem Angebrannten anschließend einfach mit einem Schwamm oder einem Küchenlappen entfernen. Alternativ können Sie Backpulver verwenden und nach dem gleichen Prinzip wie beim Salz vorgehen.

In beiden Fällen handelt es sich um eine preiswerte und schnell realisierbare Möglichkeit zur Entfernung von Angebranntem. Bei stärkeren Verkrustungen hat sich Essig bewährt, der in einem Mischungsverhältnis von 3:1 mit Wasser verwendet wird. Bei dicken Schichten angebrannter Speisen bewährt sich die Methode in Kombination mit einem Pfannenwender. Kochen Sie die Essig-Wasser-Mischung auf und säubern den Boden während des Kochvorgangs auf dem Herd mit einem Pfannenwender.

Spülmaschinentabs und Waschpulver zur Pfannenreinigung

Helfen Salz, Essig und Co. nicht, können Sie alternativ zu Waschpulver oder Spülmaschinentabs greifen. Spülmaschinentabs müssen sich vorab auflösen, wozu Sie am besten eine Schüssel mit heißem Wasser nutzen. Anschließend füllen Sie das Gemisch in die Pfanne und lassen es 20 bis 30 Minuten einwirken. Der gelegentliche Einsatz eines Pfannenwenders sorgt für ein schnelleres Ergebnis und lässt auch hartnäckige Verkrustungen und Speisenreste vom Pfannenboden entfernen.

Mit Waschmittel gehen Sie genauso vor. Da Sie es nicht aufweichen müssen, können Sie eine Handvoll Waschpulver direkt auf den Pfannenboden streuen und mit kochendem Wasser aufgießen. Je nach Verschmutzung sollten Sie die Mischung 20 bis 30 Minuten ruhen lassen und gelegentlich mit einem Pfannenwender aus Holz oder Kunststoff nachhelfen.

Tipp: Wer beschichtete Teflonpfannen im Haushalt nutzt, sollte auf einen Pfannenwender aus Metall, auf Schwämme aus Metallwolle oder Spülschwämme mit rauer Unterseite verzichten. Die Beschichtung ist hauchdünn und wird durch die Verwendung harter Gegenstände und scharfer Reiniger beschädigt.

Hausmittel vs. zweckentfremdete Reinigungsmittel aus dem Haushalt

Zuerst sollte man zugunsten der Umwelt immer zu Hausmitteln tendieren und versuchen, die hartnäckige Verkrustung angebrannter Speisen auf diesem Weg zu entfernen. Keinesfalls sollte man schrubben und intensiv kratzen, egal ob die Pfanne oder der Topf aus Edelstahl oder einem anderen Material besteht. Das Aufweichen des Angebrannten erfordert ein wenig Geduld und schützt die Pfanne, egal ob Sie zu einem Hausmittel tendieren oder sich für Waschmittel und Co. entscheiden.

Wenn Sie eine Technik mit Aufkochen einer Mischung verwenden, bleiben Sie am Herd und vermeiden unnötige Unfälle durch übergekochtes Waschmittel oder stark schäumende Tabs für den Geschirrspüler. Nehmen Sie die Reinigung immer umgehend nach dem Kochen vor und warten nicht, bis sich die Verkrustung richtig mit dem Pfannenboden verbunden hat und unmöglich zu entfernen ist. Hausmittel stehen hoch im Kurs und verschaffen den Vorteil, dass man mit einem einfachen Handgriff in den Küchenschrank zur Problemlösung beiträgt und keine hohen Kosten in die Säuberung der Küchenutensilien investieren muss.

Fazit: Für jedes Problem gibt es eine Lösung. Es lässt sich nicht immer vermeiden, dass Fleisch oder Gemüse in der Pfanne anbrennen oder Saucen eine unansehnliche Kruste auf dem Topfboden bilden. Damit die Speisen beim nächsten Kochen schmecken und nicht von angebrannten Essensresten durchsetzt sind, sollten Töpfe und Pfannen entsprechend gereinigt werden. Mit wenig Aufwand und ohne hohe Ausgaben für Spezialreiniger in der Küche ist es möglich, Verkrustungen und Angebranntem den Kampf anzusagen und für saubere Topfböden zu sorgen.

Pfannen ohne  Chemie säubern