Um sein Kapital in einer Eigentumswohnung effektiv anzulegen, sind nicht viele Schritte zu erledigen. - Foto: Kneschke / Fotolia.com

Eigentumswohnung als Kapitalanlage kaufen

In Zeiten der wirtschaftlichen Nullzins Politik erweist es sich für viele Anleger schwer ihr eigenes Geld mit ruhigen Gewissen vernünftig anzulegen. Der Preis von Gold ist viel zu schwankend, um darin eine willkommene Altersvorsorge zu sehen. Und auch die Investition in Aktien bürgt tücken, drohen doch bei großen Krisen häufig der Verlust eines großteils des Geldes. Auch das Eigenkapital einfach auf dem Konto zu verwahren, kommt für viele nicht länger infrage. Verliert es doch auf diese Weise durch die Inflation bedingt beständig an wert. Eines der noch wenigen ertragreichen Anlageobjekte ist die der Erwerb einer Eigentumswohnung. Doch worauf ist hierbei zu achten? Für wen eignet sich eine Wohnung als Kapitalanlage?

Die Eigentumswohung als Kapitalanlage

Um sein Kapital in einer Eigentumswohnung effektiv anzulegen, sind nicht viele Schritte zu erledigen. Zunächst einmal muss über das benötigte Kapital verfügt werden. Hierfür eignen sich gerade bei der günstigen Zinslage Kredite. Wenn ein Kredit als Ausgangsbasis für den Erwerb einer Eigentumswohnung verwendet wird, ist es wichtig, dass dieser möglichst schnell getilgt werden kann. Denn es gilt weiterhin, dass ein Kredit umso teurer wird je länger er läuft. Aus diesem Grund spielt das Verhältnis von den Einnahmen durch Miete aus der Eigentumswohnung und der Höhe der Tilgungsrate eine wichtige Rolle. Je der Kredit mit den laufenden Mieteinnahmen getilgt ist, umso besser.

Vorsorge für das Alter

Eine Eigentumswohnung als Kapitalanlage ist vor allem für jüngere Menschen als Altersvorsorge interessant. So dauert es meistens mindestens 20 bis 30 Jahre bis der Kredit abbezahlt ist. Erst im Anschluss daran beginnt die Wohnung Monat für Monat Gewinn abzuwerfen. Dieser ist jedoch dann äußerst lukrativ. Auch der Verkauf der Wohnung zu einem späteren Zeitpunkt kann gewinnversprechend sein. Hierfür müssen jedoch mindestens 10 Jahre verstrichen sein, da sonst eine hohe Spekulationssteuer fällig wird. Damit sich der spätere Verkauf lohnt, sollte vor allen in Lagen investiert werden, die im aufstreben begriffen sind. Heutige Toplagen in Großstädten sind meist viel zu kostenspielig um diese als Wertanlage zu nutzen. In aufstrebenden Lagen sind die Preise für Eigentumswohnungen meist noch moderat und versprechen sich in wenigen Jahrzehnten deutlich zu vervielfachen.

Die Substanz der Wohnung

Im Gegensatz zu vielen anderen Formen der Kapitalanlage wie Aktien, spielt beim Erwerb der Eigentumswohnung deren Zustand eine wichtige Rolle. Ist beispielsweise die Substanz bröckelig und die Wohnung insgesamt vernachlässigt worden, drohen hohe Ausgaben für Instandhaltung und Renovierung. Aus diesem Grund empfiehlt es sich gut erhaltene Immobilien zu erwerben und diese auch stets in Stand zu halten. Sonst drohen empfindliche Verluste. Weitere Informationen finden Sie hier: Kapitalanlage Wohnung.