Blauer Lemberger – Rote Rebsorten – Foto: Deutsches Weininstitut (DWI)

Blauer Lemberger und der Anbau

Bei dieser Rebsorte braucht es einen windgeschützten Anbauort und auch das Klima sollte eher warm sein. Die Reife von Blauer Lemberger setzt sehr spät ein. Diese Rebsorte ist doch recht Anspruchsvoll, vor allem was die Lage angeht. Beim Boden gibt sich der Lemberger dann mit etwas weniger zufrieden. Der Lemberger bringt dem Winzer aber nur eine mittlere Ertragslage. Je nach Lage kann der Lemberger zu den Spitzenweinen in Deutschland gehören.

Blauer Lemberger und der Geschmack

Ein Blauer Lemberger gibt es in verschiedenen Varianten zu kaufen. So gibt es hier eine leichte, eher fruchtige Variante und auch eine tanninreiche Variante. Die Färbung des Lemberger geht in Richtung schwarzrot. Dieser Rotwein hat einen eher langanhaltenden Nachklang. Auch ist ein Blauer Lemberger recht lange haltbar. Einige Winzer bauen den Lemberger mit Trollinger aus, um einen besonderen Geschmack zu schaffen. Ganz selten ist gibt es den Blauen Lemberger auch als Sekt im Handel.

Blauer Lemberger und die Geschichte

Im Handel sind Weiner der Rebsorte Blauer Lemberger unter Lemberger oder Blaufränkisch zu finden. Man vermutet, dass der Lemberger ursprünglich am unteren Donaulauf kommt. Auch ein Anbau in Österreich im 18. Jahrhundert konnte nachgewiesen werden. Auch Württemberg hat schnell das Potenzial dieser Rebsorte erkannt und so hat schon Theodor Heuss für sich entdeckt.

Blauer Lemberger und die Bedeutung

In den vergangenen Jahren ist die Anbaufläche für Blauer Lemberger langsam, aber stetig, gewachsen. Das Hauptanbaugebiet befindet sich in den Württemberger Wengertern und hat dort einen relativ hohen Anteil von ungefähr vierzehn Prozent an der Anbaufläche.

Blauer Lemberger und der Genuss

Die leichte und fruchtige Variante passt sehr gut zum Grillgut. Die kräftige Variante eignet sich besonders für Fleischgerichte wie Wild, Schmorbraten oder auch Roastbeef.

Lemberger – Kleine Weinschule

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