Ansteckungsgefahr am Arbeitsplatz: warum Sie besser zu Hause bleiben sollten wenn Sie krank sind

Nicht alle Kollegen sehen es gern, wenn ein Mitarbeiter mit laufender Nase und glasigen Augen am Arbeitsplatz auftaucht. Schließlich ist die Gefahr der Ansteckung bei einer Erkältung groß. Die Keime verbreiten sich mittels kleiner Tröpfchen von Mensch zu Mensch. Wissenswertes zum Thema Erkältung und Atemwege: ( http://www.geloprosed.de ). Manchmal reichen schon ein Händedruck, das gemeinsame Benutzen des Telefons oder ein Anniesen, um die Krankheitserreger weiterzugeben. Schnell ist so die Hälfte der Belegschaft lahmgelegt. Trotzdem schleppen sich etliche Arbeitnehmer mit einem grippalen Infekt zum Job. Die Befürchtung, ihren Arbeitsplatz durch Fehlzeiten zu verlieren, ist oft übermächtig. Doch in vielen Fällen beeinträchtigen Kopfschmerzen, Gliederreißen oder ein Schwächegefühl die Arbeitsleistung. Betroffene suchen daher nach einem Präparat, das schnell hilft.

Direktpulver gegen grippalen Infekt

Dr. Thorsten Zehlicke, leitender Oberarzt der HNO-Abteilung am Hamburger Bundeswehrkrankenhaus, weiß Rat: “In dieser Situation kommt es auf eine effektive Symptomlinderung an, für die sich beispielsweise Paracetamol und Phenylephrin qualifizieren. So hilft der erste Wirkstoff zuverlässig gegen Fieberschübe und Gliederschmerzen. Der zweite wirkt abschwellend auf die Schleimhäute der Atemwege.” Enthalten seien die Wirkstoffe etwa in GeloProsed, das in der Apotheke erhältlich ist. Das Medikament könne als Pulver direkt in den Mund gegeben und so dem Körper ohne ein Getränk zugeführt werden. “Seine klinische Wirksamkeit als Dekongestivum bestätigte sich in einer Metaanalyse, die sieben wissenschaftliche Studien an 113 Erkältungspatienten umfasste”, so Dr. Zehlicke.

Stimme schonen und viel trinken

Wer im Job mit vielen Menschen in Kontakt tritt, bleibt als Erkälteter der Arbeit besser fern. Gerade wenn viel gesprochen werden muss, können etwa bei einer Halsentzündung die Stimmlippen in Mitleidenschaft gezogen und geschädigt werden. Hier lohnt sich das Auskurieren: Viel trinken und den Sprechapparat schonen, bevor sich dort schmerzhafte Knötchen bilden. Ist die Temperatur stark erhöht, dann lieber das Bett hüten. Denn der Organismus bekämpft mit der Temperaturerhöhung die hitzeempfindlichen Viren und ist daher geschwächt – Herzmuskelentzündungen könnten bei Überanstrengung die Folge sein. Um der Arbeit fernbleiben zu können, benötigen Kranke ein medizinisches Attest. Laut Bundesarbeitsgericht sind dem Krankgeschriebenen Unternehmungen untersagt, die den Genesungsprozess beeinträchtigen. Allerdings besteht keine Pflicht, ausschließlich im Haus zu bleiben. Es können Spaziergänge unternommen, Verwandte besucht oder auch notwendige Einkäufe getätigt werden.

So bleibt die Ansteckungsgefahr gering

Wenn die Arbeitssituation ein Fernbleiben nicht zulässt, sollte möglichst Abstand zu anderen Menschen gehalten werden. Auch wenn es als unhöflich gelten könnte: Das Schütteln der Hände zum Gruß sollte man tunlichst unterlassen. Bei einer Niesattacke oder bei Hustenstößen ist es ratsam, sich wegzudrehen und ein Taschentuch zu verwenden. Die Anzahl der Viren in der Raumluft lässt sich durch häufiges Öffnen der Fenster dezimieren. Spezielle Desinfektionstücher zum Abwischen beugen einer Virenübertragung durch Telefone, Türgriffe oder Arbeitsgeräte vor.