Welche Matratze ist am besten für mich?

Beim Bettenkauf ist das Gestell meistens nicht das teuerste Element. Am wichtigsten ist die Matratze. Hochwertige Matratzen sind nicht günstig, doch sie lohnen sich. Allerdings gibt es inzwischen mehrere Matratzenarten, die sich in ihren Eigenschaften stark voneinander unterscheiden.

Die wichtigsten Typen im Überblick

Das Bett ist schnell bezogen – wenn es denn erst einmal steht. Online findet man im Handumdrehen eine traumhafte Auswahl an Bettwäsche, auch ein passendes Lattenrost ist kein großer Aufwand. Schwierig wird es erst bei den Matratzen: Die große Auswahl ist in Kategorien unterteilt, die nicht für jeden gleich gut geeignet sind.

  • Federkernmatratzen sind der Klassiker. Sie existieren bis heute und sind keineswegs schlecht, in hochwertiger Ausführung sind sie sogar voll konkurrenzfähig. Die Vorteile auf einen Blick: Sie sind günstig (weil Federkerne günstig hergestellt werden können) und robust, sie behalten ihre Form sehr lange, Schimmel ist nicht möglich. Die Nachteile: Sie können nicht mit einem verstellbaren Lattenrost kombiniert werden, außerdem sorgt der Federeffekt dafür, dass der Körper bei jeder Bewegung leicht nachschwingt.
  • Kaltschaummatratzen gelten als besonders gut für den Rücken. Die Matratze passt sich sehr gut an den Körper an, man liegt deswegen immer in einer natürlichen Haltung. Rückenproblemen kann damit langfristig vorgebeugt werden. Kaltschaummatratzen bestehen aus mehreren Zonen, der Begriff 7-Zonen-Kaltschaummatratze ist in allen Online Shops zu finden. Die einzelnen Zonen sind für verschiedene Körperpartien gedacht, etwa Kopf, Schulter, Rumpf und Bein. Der einzige Nachteil dieser Matratzenart ist die hohe Wärmeisolation, die den Schlafenden schnell ins Schwitzen bringt.
  • Latex-Matratzen sind die teuersten Produkte auf dem Markt und gelten in der Summe auch als die besten. Sie sind langlebig, sehr hygienisch, da sie sich selbst reinigen und wegen ihrer Beschaffenheit gut für den Rücken. Als besonders exklusiv gilt Talalay-Latex, allerdings kostet dieses Material ein Vielfaches anderer guter Matratzen. Auch Allergiker profitieren von einer Latexmatratze, da sie im Inneren aus natürlichen Materialien besteht.

Preisbewusstsein entscheidet letzten Endes

Man sieht also, dass die verschiedenen Matratzen jeweils ihre Vor- und Nachteile haben. Dabei spielt der Preis immer eine Rolle: Gute Federkernmatratzen gibt es bereits für unter 200 Euro, bei Latex und Kaltschaum wird es teurer. Wer maximale Qualität sucht und dafür auch hohe Preise zu zahlen bereit ist, macht mit den Edel-Produkten sicher nichts verkehrt.

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