Alternativen zum blauen Fertigpool

In der Sommerhitze beginnt das Wettrüsten der Gartenbesitzer rund um das kühle Nass. Für die Kleinen reicht noch das aufblasbare Planschbecken. Wer genug Platz hat, denkt vielleicht über einen richtigen Pool nach. Die Standardvariante ist blau mit Einstiegsleiter und macht viel Arbeit beim Reinigen. Unter www.myinfo.de/gartenschwimmbad gibt es andere Ideen, wie auf biologische Art für klares Wasser gesorgt werden kann.

Schwimmen ohne rote Augen

Wer auf Chlor verzichten möchte, muss sich genau damit auskennen, wie Algen und Keime entstehen. Der Grund sind Nährstoffe im Wasser, die hineingeweht werden oder durch den Regen in den Pool gelangen. Um einem Schwimmbecken diesen Nährboden für Algen zu entziehen, gibt es Fachfirmen, die ein solches Gartenschwimmbad mit Biofiltern ausstatten. So bleibt das Wasser sauber, ohne Chemie einzusetzen. Das Aussehen des Pools können die Gartenbesitzer ganz nach ihren eigenen Wünschen gestalten. Wichtig ist nur, dass der Filter für die Größe des Beckens leistungsstark genug ist. Jedes Gewässer hat das Potenzial, ein Biotop zu werden. Der Poolbesitzer muss nur dafür Sorge tragen, dass sein Naturschwimmbad nicht verschlammt und wie ein Biotop umkippt.

Vom Schwimmteich abgeguckt

Im Schwimmteich bleibt das Wasser nur dann badetauglich, wenn man einen mechanischen Filter einbaut und mittels einer Pflanzzone der Natur die Chance gibt, sich selbst zu regenerieren. Das bietet in naturnahen Gärten ein harmonischeres Bild als ein Schwimmbecken mit Betonwänden, das eher zu einem englischen Rasen mit klar gegliederten Beeten passt. Die Pflanzen sorgen mit ihrem Wurzelwerk dafür, dass sich die Keime im Wasser reduzieren. Von der Wiese geht es zuerst in den flacheren Randbereich des Teichs und später in die gewünschte Schwimmtiefe über. Pumpen tauschen zwischen beiden Zonen das Wasser aus. Die Terrasse kann gestalterisch zum Badesteg werden. Darunter verschwinden auf elegante Weise die Anschlüsse für die Technik des Teichs.